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Der Kampf ums Klima geht weiter, die Kampagne Zucker im Tank auch!

Ein ereignisreiches Jahr 2018 liegt hinter uns. Vorallem das unglaubliche Beben, dass die Räumungsversuche des Hambis durch die Kohle-Clique heraufbeschworen hat, hat uns vermutlich allen ein entzücktes Lächeln auf die Gesichter gezaubert. Wichtig ist sich dabei ins Gedächtnis zu rufen, dass dieser breite und positive gesellschaftliche Bezug auf eine autonome Waldbesetzung stattgefunden hat. Eine Besetzung die an vielen Stellen die staatlichen Zugeständnisse an legalem Protest überschritten hat. Es gab Besetzungen, technische Blockaden, direkte Angriffe auf die Räumungs-Infrastruktur, Lock-Ons, Tunnel, eine beeindruckende Küchen-Infrastruktur, Soli-Aktionen an vielen Orten auf der Welt und vieles mehr.

Die Vielfalt der Taktiken ist im vergangenen Herbst erfolgreich zum Einsatz gekommen und wir waren keinen übereilten Distanzierungen ausgesetzt.

Anfang Februar 2019, hat dann die sog. Kohle-Komission ihre Ergebnisse präsentiert und wir haben einmal mehr erfahren, warum es richtig ist von derartigen Befriedungs-Mechanismen nichts zu erhoffen und nichts zu erwarten. 2038 soll uns als ein Ergebnis mit breitem gesellschaftlichen Konsens verkauft werden. Das es eigentlich darum geht, einen Konflikt zu befrieden, der droht den Herrschenden über den Kopf zu wachsen, liegt auf der Hand. Die NGOs haben dabei ihre Rolle ausgefüllt und waren sich nicht zu Schade, diesem Disaster-Plan die notwendige Rechtfertigung zu liefern.

Jetzt ist es an uns zu zeigen dass der Kampf ums Klima damit nicht zu den Akten gelegt wird. Kleingruppen-Aktionen werden dabei eine wichtige Rolle spielen.

Uns ist auch weiterhin daran gelegen, dass sich die Bereitschaft und eine gute Vorbereitung für solche Aktionen verbreitet. Denn mit guter Vorbereitung lässt sich mehr erreichen. Unser Angebot an unterschiedlichen Workshops besteht nach wie vor und ist noch um ein paar Themen erweitert worden. Wir freuen uns über Unterstützungsanfragen.

Wir wollen auch weiterhin auf verschiedenen Camps präsent sein und dort eine Beratungs-Stelle für Kleingruppen-Aktionen anbieten.

Unser Schwerpunkt bleibt die Braunkohle, aber wir wollen versuchen auch darüber hinaus Aktionen zu unterstützen.
Denn vom Klimawandel sind besonders diejenigen betroffen, die ihn am wenigsten verursachen. Daher ist für uns der Kampf ums Klima zugleich auch ein feministischer, antirassistischer, anti-staatlicher und antikapitalistischer Kampf, ein Klassenkampf und ein Kampf gegen Tierausbeutung und Militarismus. Oder kurz: Ein Kampf gegen Herrschaft im Allgemeinen.

Respect existence or expect resistance!