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Presseberichte

Hier sammeln wir Berichte, Artikel und ähnliches

15. November 2017|14:18

Aktionserklärung von Aktivist*innen der Blockade am Braunkohlekraftwerk Weisweiler, 15.11.2017

Weil ihr nur verhandelt, müssen wir selber handeln!

Wir haben mit Lock-Ons, Tripods und Abseilaktionen die Kohleförderbänder und Verladebagger – und damit die gesamte Kohlezufuhr – des Kraftwerks Weisweiler blockiert, um aktiv dazu beizutragen, Klimagerechtigkeit zu erreichen. Der Klimagipfel in Bonn nähert sich dem Ende und schon wieder zeigt sich – wie wäre es auch anders zu erwarten – es ändert sich nichts. Während Repräsentant*innen über angebliche Klimaschutzziele verhandeln, läuft nur wenige Kilometer vom Tagungsort die Braunkohleverstromung unentwegt weiter.

Die Tagebaue des Rheinischen Reviers sind die größten CO2-Quellen Europas. Indem sie den Klimawandel vorantreiben, profitieren die Länder des Globalen Nordens und vor allem die Industrie vom Abbau der Kohle. Die Auswirkungen treffen hingegen insbesondere die Länder des Globalen Südens, in denen der Klimawandel und die kapitalistische Logik bereits Millionen von Menschen ihre Lebensgrundlage genommen hat – alltäglich werden hiermit koloniale Strukturen reproduziert. Wir sind zwar alle von den Auswirkungen betroffen, jedoch unterschiedlich stark – abhängig von Wohnort und Klasse, entlang von Kategorien wie Gender und Race.

Wenn wir von Klimagerechtigkeit reden, heißt das: Wir wollen keine Privilegien für Wenige auf Kosten Vieler. Um darauf hinzuarbeiten, dass alle Menschen ein gutes Leben führen können, müssen die Kohlekraftwerke hier stillstehen. Denn sie sind Teil des kapitalistischen Herrschaftssystems, das Zerstörung und Armut hervorbringt. Dieses System, die Verhandlungen bei den Klimakonferenzen und die Green Economy werden keine Gerechtigkeit ermöglichen, da auch sie der Ideologie des ewigen Wachstums folgen.

Wir halten es für nötig, sich jetzt selbst zu organisieren – bildet Klimabanden oder engagiert euch in bereits bestehenden Gruppen. Es gilt Alternativen zu leben – baut solidarische Nachbarschaften auf und wechselt euren Stromanbieter. Seid Zucker im Tank des fossilen Kapitalismus!

Mit unserer Aktion zeigen wir: Der Ausstieg aus der Braunkohle bleibt notwendige Handarbeit und schon einige Wenige können die Zahnräder des Systems zum Erliegen bringen. Wir handeln, weil andere nur verhandeln.

WEshutdown

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Das Bündnis WEshutdown versteht sich als Zusammenschluss mehrerer Aktionsgruppen und Einzelpersonen. Sie kommen aus verschiedenen Spektren, bewegt durch unterschiedliche Motive, doch finden sich im Kampf für Klimagerechtigkeit zusammen.

29. August 2017|11:24

Erlebnisbericht: Lock-On-Aktion im Tagebau Hambach

In den frühen Morgenstunden des 27ten Augusts 2017 stoppte eine Kleingruppe die Förderbänder im Tagebau Hambach. Zwei Menschen ketteten sich an das Förderband an. Während der Räumung gingen Polizei und Security sehr brutal mit den Menschen um. Die Aktivist*innen teilten besonders einprägsame Momente mit uns. (mehr …)

28. August 2017|14:41

Kleingruppen am Förderband

Heute Nacht waren diverse Kleingruppen im rheinischen Braunkohlerevier unterwegs. Hier ein Bild einer Förderband-Blockade in Garzweiler.

|11:11

Pressemitteilung (zwischenstand): Kleingruppen waren unberechenbar und überall – erfolgreicher Widerstand für Klimagerechtigkeit

Viele Menschen folgen dem Aufruf zu den Aktionstagen und sind „Zucker im Tank“ der Kohleindustrie. Mehr als ein halbes Dutzend Kleingruppen waren nach dem Motto „action speaks louder than words“ unterwegs um Braunkohleinfrastruktur effektiv zu stören oder zu verschönern.

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27. August 2017|16:54

„Wir sind alle linksunten!“-Demo auf dem Klimacamp

In Solidarität mit der gestern verbotenen News-Seite Indymedia fand heute auf/beim Klimacamp eine Demo mit knapp 100 Menschen statt.

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|10:49

Aktionserklärung: Baggerbesetzung in Garzweiler für Klimagerechtigkeit und Tierrechte

++++ english version below ++++

Die Kleingruppe „Earth Resistance“ ging in der Nacht vom 26ten auf den 27ten im Tagebau Garzweiler, um einen Bagger zu blockieren und ein Banner aufzuhängen. Die Gruppe splittete sich in zwei Teile auf. Während die eine Hälfte am frühen Morgen den Wachschutz und die Polizei ablenkte (und entkam!), gelang es 11 Menschen auf den Bagger zu klettern und dort ein 90m² Banner aufzuhängen.

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26. August 2017|6:53

Rheinische Kohlebahn durch Umweltaktivist*innen gestoppt!

Heute morgen vor Sonnenaufgang hat sich eine kleine Gruppe Aktivistinnen und Aktivisten der Umweltbewegung im Gleis der rheinischen Kohlebahn festgemacht und blockieren so den kompletten Kohletransport über die Hambachbahn. Die Gruppe möchte damit auf die Umweltfolgen des weltgrößten Braunkohleförderers und -verbrauchers aufmerksam machen. (mehr …)

25. August 2017|22:20

Bilder der Percussion-Blockade in Inden

Im morgengrauen blockierte eine bunt gekleidete Percussion-Kleingruppe einen Bagger im Tagebau Inden für mehrere Stunden. Alle 13 Aktivist*innen wurden in Gewahrsam genommen und noch am selben Tag freigelassen. Die Aktion wurde von Zucker im Tank unterstützt. Hier nun eine Bilderstrecke der gelungenen Aktion. (mehr …)

|18:35

Pressemitteilung: Kletterblockade Hambachbahn

Zwei ROBIN WOOD-AktivistInnen haben sich heute Nachmittag, am 25ten August, an einer Brücke über der Bahnversorgungstrasse zum RWE-Kraftwerk Niederaußem abgeseilt. Die KletterInnen hielten ein Transparent mit der Aufschrift „Burning coal creates resistance“. Weitere AktivistInnen entrollten auf der Brücke Banner mit den Slogans „COAL KILLS OUR FUTURE“ und „COAL IS NOT COOL“. Die Brücke befindet sich an der Straße vom Ortsteil Heppendorf (Stadt Elsdorf) zum Tagebau Hambach. (mehr …)

|14:26

Pressemitteilung: Percussion-Konzert im Tagebau Inden

Eine Percussion-Band aus Klimaaktivist*innen hat heute morgen – am 25ten August 2017 – einen Braunkohlebagger im Tagebau Inden besetzt. Ihre Aktion findet im Rahmen der Aktionstage im Rheinländischen Braunkohlegebiet statt. Um die Kohleverstromung zu stören, erklomm die Gruppe im Morgengrauen einen Braunkohlebagger im Tagebau Inden und brachte die Grube zum Klingen.

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24. August 2017|12:15

Pressemitteilung: Zucker im Tank unterstützt Kleingruppen gegen Braunkohle; 24.8.2017

Vom 24. – 29.8. finden im Rheinland vielfältige Aktionstage gegen den Braunkohleabbau und für Klimagerechtigkeit statt. Während dieser Tage werden, in Ergänzung zu den Massen-Aktionen, auch viele Kleingruppen unterwegs sein. Die Kampagne Zucker im Tank hat sich zum Ziel gesetzt
Kleingruppenaktionen zu unterstützen. Im Rahmen dessen wird Zucker im Tank zeitnah auf stattfindende Aktionen hinweisen und steht Kleingruppen mit Rat und Tat zur Seite.

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23. August 2017|16:46

Kletteraktion am RWE-Tower in Essen

von: robinwood.de

AktivistInnen von ROBIN WOOD haben heute Vormittag zwischen Säulen vor dem RWE-Tower in Essen ein Banner mit der Aufschrift „Capitalism kills climate“ gespannt. Zusammen mit Aktiven am Boden fordern sie den Ausstieg aus der Kohle und das Ende des blinden Wachstumswahns von Politik und Konzernen. Ihre Kritik richten sie gegen die Logik, in der private Profitinteressen über Gemeinwohl und Klimagerechtigkeit stehen.

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7. August 2017|12:40

Ankündigung auf Indymedia

findet ihr hier

26. Juli 2017|16:44

Klimakampf ist nicht nur einmal im Jahr – Hambacher Forst verteidigen!

Für das diesjährige Flächenkonzept und das Klimacamp kommen wieder viele Menschen aus ganz Europa ins Rheinland. Wir hoffen, dass auch dieses Jahr vielfälltige und entschlossene Aktionen RWE ins Staucheln bringen werden. Allerdings reisen die meisten Aktivist_innen danach wieder ab und der Kampf gegen Kohle scheint oft ein Event zu sein, das einmalig stattfindet. (mehr …)

18. Juli 2017|11:56

Artikel in der GaiDao erschienen

Die GaiDao hat unseren Artikel veröffentlicht, siehe hier

ab Seite 8